VORJAHRE


Joni Hedinger (2023)

Paula Schwarz (2023)

Sandra Winiger (2023)

Ueli Alder (2023)

Dave Honegger (2023)

Pascal Kaelin (2023)

Ferit Kuyas (2023)

Tobias Ryser (2023)

 «Lichtblicke» | Fotografie - Fotokunst im Zentrum der «art ufnau» 2023 

 

Fotoinstallation in der Kapelle St. Martin

Joni Hedinger (Rapperswil), Fotokünstler und Mitglied des Schweizer Fotokollektivs «The Alpinists» zeigte in der Kapelle St. Martin zeigt Bilder vom gesamten Ufer der Ufnau. Aus einer Perspektive, die man als Besucher der Insel so nicht kennt: Ein Blick von oben. Die ausgestellten Bilder zeigten die Insel auf eine abstrakte und künstlerische Art, die für Joni Hedinger typisch ist.

 

Fotos im Aussenraum

Fotografinnen und Fotografen aus der Region am oberen Zürichsee interpretierten das Thema «Lichtblicke» in ihrer jeweiligen Bildsprache. So entstanden grossformatige Fotografien, die mit der Ufnau-Landschaft in Beziehung treten.

 

Begehbare Camera obscura

Die Entdeckung des Prinzips der Camera obscura war ein wichtiger Impuls für die Entwicklung der modernen Fotografie. Die vom Fotografen und Künstler Ueli Alder entwickelte begehbare Camera obscura erlaubt unerwartete Blicke auf das sommerliche Inselgeschehen.

 

Veranstaltungsreihe

Während der ganzen Saison vertieften Konzerte, Führungen und Gespräche das Jahresthema «Lichtblicke».



Harald Naegeli (2022)

 «Dämonie aus dem Unbewussten»

 

»Zwischen 2014 und 2018 schuf der Zürcher Künstler Harald Naegeli (*1939) den Bilderzyklus «Dämonie aus dem Unbewussten». In der Kapelle St. Martin waren die 37 Zeichnungen dieses «Bilderzyklus der Vergänglichkeit» im Sommer 2022 erstmals öffentlich zu sehen.

 

Schauplatz der Ausstellung war die Kapelle St. Martin. Als Fries gehängt, bilden Naegelis Werke in teils verstörender Bildsprache und düsterer Symbolik einen Kontrast, aber auch eine Vertiefung und Ergänzung der mittelalterlichen Malereien.

 

Kurz vor Eröffnung der Ausstellung bescherte Harald Naegeli der Insel Ufnau eine Totentanzzeichnung auf dem Beinhaus der Kirche St. Peter und Paul. Der Altmeister der Sprühdose setzte mit den zwei Skeletten ein "memento mori", ein beklemmendes und gleichzeitig fröhliches Mahnmahl der menschlichen Endlichkeit. Zwei tanzende Skelette, die sich von links und rechts ans Fensterchen klammern, das den Blick in die Beinkammer freigibt.

 

So kam die Insel zu ihrem «Ufnauer Totentanz», in Anlehnung an die Dutzenden von Totentanzzeichnungen in Zürich (2020), und in Fortführung von Harald Naeglies jahrzenhtelanger Auseinandersetzung mit der mittelalterlichen Totentanztradition. Die Sprühzeichnungen fanden weit herum Beachtung. Sie stiessen auf Faszination, aber auch auf Ablehnung. Unzweifelhaft fanden die gesprayten Skelette zum richtigen Zeitpunkt ihren passenden Ort: An der Aussenwand des Beinhauses auf der Insel Ufnau mit deren Kirche und Kapelle, mit Friedhof, Grabmalen. 

 

Der Katalog zur Ausstellung, mit Texten von Abt Urban Federer, Markus Bamert,
Anna-Barbara Neumann und Ingrid Bachér, mit vielen Abbildungen, u.a. den 37 Zeichnungen des Bilderzyklus, ist weiterhin verfügbar.



Ivo Soldini (2021)



Marc Reist (2021)



Blaueschafe (2021)



Daniel Eggli (2020)



Willy Wimpfheimer (2020)


Veranstalter

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